IG Research Pro · Stand: 15. Juni 2026
Anbieter dieses Dienstes ist:
Regina Ens
Arminiusstraße 42
07548 Gera
E-Mail: realrise@ensregina.de
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Regina Ens (nachfolgend „Anbieter") und dem Nutzer über die Nutzung des Dienstes IG Research Pro (nachfolgend „Dienst"). Sie gelten für Verbraucher und Unternehmer gleichermaßen, soweit in einzelnen Bestimmungen nicht ausdrücklich zwischen beiden Gruppen differenziert wird.
Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, sofern der Anbieter deren Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
Unternehmer im Sinne dieser AGB ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
Nutzer bezeichnet sowohl Verbraucher als auch Unternehmer, die den Dienst vertraglich nutzen.
3.1 Angebot und Annahme. Die Darstellung des Dienstes auf ensregina.de oder app.ensregina.de stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum).
3.2 Button-Lösung. Der Nutzer gibt durch Klick auf den Bestell-Button im Checkout-Prozess – dieser ist eindeutig mit einer Formulierung wie „Zahlungspflichtig bestellen" oder äquivalent beschriftet – ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Abonnementvertrags ab.
3.3 Vertragsschluss. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter das Angebot des Nutzers annimmt. Die Annahme erfolgt durch mindestens eine der folgenden Handlungen: (a) Versand einer Auftragsbestätigung per E-Mail, (b) erfolgreiche Zahlungsbestätigung durch den Zahlungsdienstleister Stripe, (c) Freischaltung des Zugangs zum Dashboard auf app.ensregina.de.
3.4 Vertragssprache. Die Vertragssprache ist Deutsch.
3.5 Vertragstext. Der Anbieter speichert den Vertragstext. Der Nutzer erhält diese AGB per E-Mail im Rahmen der Auftragsbestätigung; sie sind zudem dauerhaft unter app.ensregina.de/agb abrufbar.
3.6 Zahlungsabwicklung. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Ltd. Der Nutzer schließt den Zahlungsvertrag direkt mit Stripe ab. Es gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen von Stripe.
4.1 Dienst. IG Research Pro ist eine webbasierte Software-as-a-Service (SaaS)-Anwendung zur Analyse öffentlich zugänglicher Instagram-Profile sowie zur KI-gestützten Generierung von Reel-Skripten, Captions, Hook-Varianten und ähnlichen Inhalten auf Basis der analysierter Profile und Beiträge.
4.2 Keine Ergebnisgarantie. Der Anbieter schuldet die Bereitstellung des Dienstes, nicht jedoch ein bestimmtes Ergebnis. Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Reichweite, Follower-Wachstum, Umsatzsteigerung, Algorithmus-Performance oder auf die rechtliche Zulässigkeit der generierten Inhalte auf einer bestimmten Plattform. Die vom Dienst generierten Inhalte sind Vorschläge; der Nutzer ist für deren Prüfung und Veröffentlichung allein verantwortlich.
4.3 Abhängigkeit von Drittdiensten. Die Verfügbarkeit von Instagram-Profildaten sowie die Qualität der KI-Ausgaben hängen von Drittanbietern (insbesondere Apify für das Datenabruf und Anthropic für die KI-Generierung) sowie von der Plattform Instagram/Meta ab. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf Änderungen der Datenverfügbarkeit, Schnittstellen oder Nutzungsbedingungen dieser Drittanbieter.
5.1 Erforderliche API-Zugänge. Zur Nutzung aller Funktionen des Dienstes muss der Nutzer eigene API-Zugänge bereitstellen:
5.2 Kosten und Limits. Die durch die Nutzung dieser Drittdienste entstehenden Kosten, Limits, Kontingente und etwaige Sperren liegen ausschließlich in der Verantwortung des Nutzers. Der Anbieter übernimmt keine Kosten für Drittdienste des Nutzers.
5.3 Keine Haftung für Drittanbieter. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Ausfälle, Preisänderungen, Änderungen der Nutzungsbedingungen, Sperrungen oder Änderungen der Leistungsqualität durch Apify, Anthropic oder Instagram/Meta, soweit keine eigene Pflichtverletzung des Anbieters vorliegt.
5.4 Rechtmäßige Nutzung. Der Nutzer stellt sicher, dass seine Nutzung der Dienste von Apify, Anthropic und Instagram den jeweils gültigen Nutzungsbedingungen dieser Anbieter sowie dem anwendbaren Recht entspricht. Verstöße gehen ausschließlich zu Lasten des Nutzers.
5.5 Speicherung. API-Keys werden verschlüsselt im System des Anbieters gespeichert und ausschließlich zur Ausführung der vom Nutzer ausgelösten Funktionen verwendet. Näheres regelt die Datenschutzerklärung.
6.1 Tarife. Der Anbieter bietet folgende Tarife an. Maßgeblich für den tatsächlichen Preis ist stets der im Checkout angezeigte Betrag:
| Tarif | Preis/Monat | KI-Analysen/Monat | Hook-Bibliothek |
|---|---|---|---|
| Starter | 9 € | 10 | 30 Tage |
| Creator | 19 € | 200 | 30 Tage |
| Creator Pro | 49 € | 600 | Unbegrenzt |
Eine „KI-Analyse" umfasst einen Aufruf des KI-Generators (Skript-, Caption-, Hook-Generator oder vergleichbare Funktionen) über die Anthropic Claude API.
6.2 Abrechnung. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus ab dem Datum des Vertragsschlusses. Die Zahlung wird automatisch über Stripe eingezogen.
6.3 Fälligkeit und fehlgeschlagene Zahlung. Der Rechnungsbetrag ist jeweils zu Beginn der Abrechnungsperiode fällig. Bei fehlgeschlagener Zahlung wird der Nutzer vom Anbieter oder durch Stripe informiert. Kann die Zahlung nach erneuten automatischen Einzugsversuchen nicht erfolgreich durchgeführt werden, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang nach vorheriger Ankündigung zu sperren. Die Zahlungspflicht für die laufende Abrechnungsperiode bleibt hiervon unberührt.
6.4 Steuer. Der Anbieter nimmt die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG in Anspruch. Die ausgewiesenen Preise enthalten daher keine Umsatzsteuer und es wird keine Umsatzsteuer berechnet. Rechnungen weisen keinen Umsatzsteuerausweis auf.
Betreiber-Prüfpunkt [G]: Bei Überschreiten der Umsatzgrenze (ab 2025: 50.000 €) Preisdarstellung und Rechnungen umstellen.
7.1 Laufzeit und automatische Verlängerung. Das Abonnement läuft monatlich und verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern es nicht fristgerecht gekündigt wird.
7.2 Kündigung. Beide Parteien können das Abonnement jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündigen. Die Kündigung kann der Nutzer per E-Mail an realrise@ensregina.de erklären. Nach Erhalt der Kündigung sendet der Anbieter eine Bestätigung.
Betreiber-Prüfpunkt [B]: § 312k BGB verlangt für Verbraucher-Abos einen „Jetzt kündigen"-Button im Nutzerbereich des Dienstes. Sobald technisch umgesetzt, diesen Abschnitt ergänzen.
7.3 Folgen der Kündigung. Nach erfolgter Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende der bereits bezahlten Abrechnungsperiode bestehen. Anschließend werden die Zugangsdaten gesperrt. Gespeicherte Analysen und Inhalte des Nutzers werden gemäß Datenschutzerklärung behandelt.
7.4 Außerordentliche Kündigung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Nutzer gegen § 10 dieser AGB verstößt.
7.5 Upgrade und Downgrade. Tarif-Wechsel sind derzeit nur durch Kündigung des bestehenden Abonnements und Neuabschluss eines anderen Tarifs möglich.
Betreiber-Prüfpunkt [D]: Sobald Upgrade/Downgrade technisch implementiert, diesen Abschnitt mit Regeln zu Zeitpunkt, anteiliger Abrechnung und Gutschriften ergänzen.
8.1 Grundsatz. Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die vollständige Widerrufsbelehrung sowie das Muster-Widerrufsformular sind abrufbar unter:
→ app.ensregina.de/widerrufsrecht
8.2 Erlöschen bei digitalen Dienstleistungen. Gemäß § 356 Abs. 5 BGB erlischt das Widerrufsrecht bei digitalen Dienstleistungen vor Ablauf der Widerrufsfrist, wenn der Nutzer im Checkout-Prozess ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und der Nutzer seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch diese Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert. Diese Zustimmung wird protokolliert.
Betreiber-Prüfpunkt [A]: Das Erlöschen setzt eine ausdrückliche, nachweisbare Zustimmung im Checkout voraus. Solange diese nicht technisch umgesetzt und protokolliert ist, besteht das Widerrufsrecht 14 Tage lang. Anteilige Zahlung für bereits erbrachte Leistungen ist in diesem Fall möglich; Näheres regelt die Widerrufsbelehrung.
8.3 Keine Anwendung auf Unternehmer. Das gesetzliche Widerrufsrecht gilt nur für Verbraucher.
9.1 Nutzungsrecht des Nutzers. Der Anbieter räumt dem Nutzer für die Laufzeit des Vertrags ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung des Dienstes für eigene geschäftliche oder persönliche Zwecke ein.
9.2 Generierte Inhalte. Hooks, Captions, Skripte und sonstige vom Dienst generierten Texte und Analysen (nachfolgend „Ergebnisse") darf der Nutzer für eigene Zwecke verwenden. Der Anbieter beansprucht kein Eigentumsrecht an den Ergebnissen.
9.3 Keine Garantie für Exklusivität oder Schutzfähigkeit. KI-generierte Inhalte können identisch oder ähnlich zu Inhalten sein, die anderen Nutzern generiert wurden. Der Anbieter garantiert nicht, dass Ergebnisse neu, exklusiv, urheberrechtlich schutzfähig oder frei von Rechten Dritter sind.
9.4 Prüfpflicht des Nutzers. Der Nutzer ist vor Veröffentlichung jeglicher Ergebnisse für deren eigene Prüfung verantwortlich, insbesondere im Hinblick auf Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Persönlichkeitsrechte Dritter sowie die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Plattform (insbesondere Instagram/Meta).
Der Nutzer verpflichtet sich:
Verboten sind insbesondere:
11.1 Bemühen um Verfügbarkeit. Der Anbieter ist um eine möglichst hohe Verfügbarkeit des Dienstes bemüht, schuldet jedoch keine bestimmte Mindest-Verfügbarkeit. Der Dienst wird auf der Infrastruktur von Drittanbietern (u. a. Vercel, Supabase) betrieben.
11.2 Einschränkungen. Wartungsarbeiten, Updates, Sicherheitsmaßnahmen sowie Ausfälle oder Änderungen bei Vercel, Supabase, Stripe, Apify, Anthropic oder Instagram/Meta können zu zeitweisen Einschränkungen oder Unterbrechungen des Dienstes führen. Hieraus entstehen keine Ansprüche gegen den Anbieter, soweit keine eigene Pflichtverletzung vorliegt.
11.3 Ankündigung. Geplante Wartungsarbeiten, die zu einer voraussichtlichen Einschränkung des Dienstes von mehr als einer Stunde führen, werden nach Möglichkeit rechtzeitig per E-Mail oder über das Dashboard angekündigt.
11.4 Gesetzliche Rechte. Die gesetzlichen Rechte des Nutzers bleiben unberührt.
12.1 Unbeschränkte Haftung. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz und im Rahmen einer vom Anbieter übernommenen Garantie.
12.2 Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit. Bei einfach fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), das heißt einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Vertragsdurchführung überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung des Anbieters auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
12.3 Ausschluss im Übrigen. Eine weitergehende Haftung des Anbieters für einfache Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden, soweit nicht eine Kardinalpflicht betroffen ist.
12.4 Drittanbieter. Für Ausfälle, Datenverluste oder sonstige Schäden, die durch Drittdienste (insbesondere Apify, Anthropic, Instagram/Meta, Stripe, Vercel, Supabase) verursacht werden, haftet der Anbieter nur, soweit eine eigene Pflichtverletzung ursächlich ist.
12.5 Verbraucher. Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte bleiben von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen unberührt.
13.1 Änderungsrecht. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB bei Vorliegen eines sachlichen Grundes zu ändern. Sachliche Gründe sind insbesondere: Änderungen der gesetzlichen oder höchstrichterlichen Rechtslage, Änderungen der genutzten Drittdienste, Erweiterung oder Anpassung des Leistungsumfangs, technische Notwendigkeiten.
13.2 Ankündigung. Änderungen der AGB werden dem Nutzer mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail an die im Nutzerkonto hinterlegte Adresse mitgeteilt. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen des Widerspruchs wird gesondert hingewiesen.
13.3 Widerspruchsrecht. Widerspricht der Nutzer den geänderten AGB nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Im Fall des Widerspruchs ist der Anbieter berechtigt, das Vertragsverhältnis zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode zu beenden.
13.4 Preisänderungen. Preiserhöhungen werden dem Nutzer ebenfalls mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail angekündigt und wirken sich ausschließlich auf zukünftige Abrechnungsperioden aus. Der Nutzer hat das Recht, das Abonnement bis zum Wirksamwerden der Preiserhöhung ohne Aufpreis zum Ende der laufenden Periode zu kündigen (Sonderkündigungsrecht).
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Nutzers ausschließlich gemäß der Datenschutzerklärung. Diese ist Bestandteil dieser AGB.
Die Europäische Kommission hat eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) betrieben. Diese Plattform wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt und steht nicht mehr zur Verfügung.
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
16.1 Anwendbares Recht. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Für Verbraucher gilt dies nur, soweit dadurch nicht zwingende Schutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen werden.
16.2 Gerichtsstand. Für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sowie für Nutzer ohne allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland ist Gerichtsstand Gera. Verbraucher können Ansprüche wahlweise an ihrem gesetzlichen Gerichtsstand oder am Sitz des Anbieters geltend machen.
16.3 Salvatorische Klausel. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Stand: 15. Juni 2026 · Diese AGB ersetzen alle vorherigen Fassungen.